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Hein 2019
Entwicklungsländer nach 1945
Teil 11-2: Der krisenhafte Charakter ökonomischer Globalisierung und die Ansätze von Global Governance. Zweiter Teil
Inhalt: Der Globalisierungsprozess ist durch eine Vielzahl von Krisenphänomenen gekennzeichnet (Finanzkrisen, ökologische Krisen, Armut und Exklusion, prekäre Staatlichkeit, internationale Kriminalität, Terrorismus), die in vielfältiger Weise auch den Norden betreffen. Diese Gefahren sind Teil eines komplexen Motivationsmixes, der darüber hinaus die Entwicklung globaler Verantwortlichkeit (Menschenrechte, Entwicklung globaler Zivilgesellschaft) und die Notwendigkeit von Zugeständnissen in globalen Verhandlungen umfasst und der das Interesse an globaler politischer Problemlösung („Global governance“) auch im Norden erheblich verstärkt hat. Zu beobachten ist die Entwicklung eines globalen politischen Systems („global polity“) mit sich ausdifferenzierenden Institutionen, komplexen politischen Prozessen und spezifischen Macht- und Herrschaftsstrukturen. Mit der Entwicklung weltgesellschaftlicher Zusammenhänge verlieren nationale Identitäten tendenziell an Bedeutung. Der Film ist mit 4 PDF-Folien unterlegt. Das Skript umfasst 4 Seiten Text. HINWEIS: Dies ist der ZWEITE Teil der Vorlesung Teil 11-2: Der krisenhafte Charakter ökonomischer Globalisierung und die Ansätze von Global Governance.
Skriptauszug: Alte Formen weltweiter Hegemonie wie etwa die Pax Britannica im 19. Jahrhundert bestanden aus einer Mischung bi- oder multilateraler Abkommen sowie einer in Verhandlungen und konkreten Aktionen immer wieder ausgespielten ökonomischen und militärischen Dominanz. Angesichts der komplizierter werden Staatenwelt vor allem nach der Entkolonialisierung, aber auch der wachsenden Bedeutung transnational agierender nicht-staatlicher Akteure – transnationale Unternehmen, NGOs – funktioniert diese Form globaler Dominanz immer weniger. Die zunehmende Bedeutung internationaler Regime ist Ausdruck dieser wachsenden Rolle nicht-staatlicher Akteure:
„Internationale Regime sind institutionalisierte Formen der Kooperation zwischen Staaten und anderen internationalen Akteuren, die aus Prinzipien, Normen, Regeln, Entscheidungsverfahren sowie Programmaktivitäten bestehen und das Verhalten internationaler Akteure in einem Problemfeld dauerhaft steuern“ (Definition von Michael Zürn) (Beispiele: Parise...
Stichwörter: Vortrag
Referent: PD Dr. Wolfgang Hein (Deutsches Übersee-Institut Hamburg)
Länge: 11.42 Minuten
  
 
Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
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