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Hein 2020
Entwicklungsländer nach 1945
Teil 11-1: Der krisenhafte Charakter ökonomischer Globalisierung und die Ansätze von Global Governance. Erster Teil
Inhalt: Der Globalisierungsprozess ist durch eine Vielzahl von Krisenphänomenen gekennzeichnet (Finanzkrisen, ökologische Krisen, Armut und Exklusion, prekäre Staatlichkeit, internationale Kriminalität, Terrorismus), die in vielfältiger Weise auch den Norden betreffen. Diese Gefahren sind Teil eines komplexen Motivationsmixes, der darüber hinaus die Entwicklung globaler Verantwortlichkeit (Menschenrechte, Entwicklung globaler Zivilgesellschaft) und die Notwendigkeit von Zugeständnissen in globalen Verhandlungen umfasst und der das Interesse an globaler politischer Problemlösung („Global governance“) auch im Norden erheblich verstärkt hat. Zu beobachten ist die Entwicklung eines globalen politischen Systems („global polity“) mit sich ausdifferenzierenden Institutionen, komplexen politischen Prozessen und spezifischen Macht- und Herrschaftsstrukturen. Mit der Entwicklung weltgesellschaftlicher Zusammenhänge verlieren nationale Identitäten tendenziell an Bedeutung. Der Film ist mit 2 PDF-Folien unterlegt. Das Skript umfasst 4 Seiten Text. HINWEIS: Dies ist der ERSTE Teil der Vorlesung Teil 11-1: Der krisenhafte Charakter ökonomischer Globalisierung und die Ansätze von Global Governance.
Skriptauszug: Ökologische Krisen: Globale Umweltprobleme sind der Prototyp von Phänomenen, die vor territorialen Grenzen nicht Halt machen. Im Zusammenhang mit der UNCED-Konferenz in Rio 1992, den dort verabschiedeten Verträgen (Convention on Biodiversity; Framework Convention on Climate Change) und den Diskussionen um den Schutz der Regenwälder kam es zu erheblichen Kontroversen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern über ein angebliches Öko-Diktat des Nordens. Auch auf die Problematik der begrenzten Wasserressourcen und der Konflikte um Wasser ist in diesem Zusammenhang hinzuweisen. Zu beachten sind allerdings auch Umweltprobleme, die mit dem Armutskomplex zusammenhängen. Das betrifft etwa die landwirtschaftliche Nutzung sog. marginaler Böden, also von Flächen, die etwa aufgrund ihrer Hanglage eigentlich für die landwirtschaftliche Nutzung nicht geeignet sind oder industrielle Produktion, die nur dann wettbewerbsfähig ist, wenn sie auf Umweltbelange keine Rücksicht nimmt (Emissionen, Entsorgu...
Stichwörter: Vortrag
Referent: PD Dr. Wolfgang Hein (Deutsches Übersee-Institut Hamburg)
Länge: 12.20 Minuten
  
Empfehlungen: Entwicklungsländer nach 1945 Teil 10: Ende des real existierenden Sozialismus und die Folgen für die Entwicklungsländer >>> weiter
Entwicklungsländer nach 1945 Teil 12: Inklusion durch Empowerment oder Widerstand gegen neoliberale Globalisierung als Wege zu einer anderen Welt? >>> weiter
Literaturhinweise: Dirk Messner/ Franz Nuscheler, Das Konzept Global Governance. Stand und Perspektiven, Duisburg (INEF Report Nr. 67), Duisburg 2003
Reinhart Kößler, Entwicklung (Einstiege, Nr.3), Münster 1998
Commission on Global Governance, Nachbarn in einer Welt, Bonn (Stiftung Entwicklung und Frieden) 1995
Commission on Global Governance, Nachbarn in einer Welt, Bonn (Stiftung Entwicklung und Frieden) 1995
Ulrich Menzel, Geschichte der Entwicklungstheorie. Einführung und systematische Bibliographie, Hamburg 1995 (3. Nochmals überarbeitete und erweiterte Aufl.)
Wolfgang Hein, „Die ‚Dritte Welt’ seit 50 Jahren: Aufstieg und Fall eines politischen Begriffs oder: Ungleiche und ungleichzeitige Entwicklung im Globalisierungsprozess“, in: Nord-Süd aktuell, Nr.4/2000, S. 619-644
  
 
Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
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