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Nolte 2019
Russländische Geschichte im 20. Jahrhundert
Kalter Krieg und Detente
Inhalt: Im Kontext des Kalten Kriegs wurden in Osteuropa, wo meist sowjetische Truppen standen, einige Institutionen geschaffen wie die Warschauer Vertrags Organisation. Sie war zur NATO spiegelbildlich, erreichte jedoch nie deren Stärke, weil die verbündeten Mächte Polen und DDR nicht die Kapazität der Großmächte Frankreich und Grossbritannien besaßen. Das Ziel der Parität zu den USA, das die UdSSR sich setzte, war politisch sinnlos und ein Zeichen des sowjetischen Militarismus, der dazu führte, dass ein übergroßer Teil der Mittel in die Rüstung und sogar den Aufbau einer Hochseeflotte gesteckt wurde. Als die UdSSR an dieser Überrüstung trotz der Detente der siebziger Jahre festhielt und 1979 sogar in Afghanistan intervenierte, überforderte sie ihre Ressourcen: die Industrie veraltete.

Das Skript zum Film umfasst 6 Seiten Text.
Skriptauszug: Die Teilung Europas zwischen Ost und West wurde in mehreren Institutionen realisiert, die sich reziprok entsprachen. Das westliche Militär war in der NATO organisiert und die östliche im Warschauer Vertrag, die europäische Ökonomie in der EWG und die östliche im Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe.

Die zwei Institutionenpaare waren aber nur scheinbar spiegelbildlich. In beiden Fällen sind die osteuropäischen später geschlossen worden und wurden als Antworten auf die westliche Entwicklung gerechtfertigt. In beiden Fällen was das Übergewicht der UdSSR über die anderen Partner viel entscheidender als das Übergewicht der USA z. B. In der NATO. Die USA waren mit zwei europäischen Großmächten verbündet, Frankreich und Großbritannien, und mit Deutschland – zwar keine Großmacht mit Atombomben, aber doch ein Staat mit einer sehr großen konventionellen Kapazität, guten Panzern und kampfkräftiger Infanterie. Weder Polen noch die DDR waren in derselben Größenklasse von Macht....
Stichwörter: Geschichte Russland Kalter Krieg Detente Osteuropa sowjetische Truppen Warschauer Pakt NATO Polen DDR Frankreich Grossbritannien USA sowjetischer Militarismus Rüstung Hochseeflotte Afghanistan Vortrag
Referent: Prof. Dr. Hans-Heinrich Nolte (Universität Hannover)
Länge: 15.57 Minuten
  
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Literaturhinweise: 2.osteuropa, Zeitschrift für Gegenwartsfragen des Ostens (hier Bd. 53, 2003 – Juni, darin zur EU)
Andreas Kappeler, Russland als Vielvölkerreich, München 1992: Beck
Gerd R. Ueberschär, Lev A. Bezymenskj (Hg), Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941. Die Kontroverse um die Präventivkriegsthese, Darmstadt 1998 : Primus
Pavel Poljan, Ne po svoej vole... Istorija i geografija prinuditel’nykh migracij v SSR (Nicht aus freiem Willen ... Geschichte und Geographie den Zwangsmigrationen in der UdSSR) Moskva 2001 memorial
1.Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, München (hier: Bd. 51 – 2003 – Heft 1, u.a. mit Jörg Baberowski u.a. zu Archiven in Russland)
Hans-Heinrich Nolte, Kleine Geschichte Russlands, ²Stuttgart 1998 :Reclam
  
 
Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
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