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Nolte 2019
Russländische Geschichte im 20. Jahrhundert
Erneuerung und Diktatur nach dem Ersten Weltkrieg.
Inhalt: Der Bürgerkrieg, in dem unter den Konservativen, "den Weißen", die faschistische Gleichsetzung von Bolschewismus und Judentum erfunden wurde, legitimierte für die "Roten" einen Versuch, unmittelbar die Abschaffung des Geldes und den Übergang zu einem "Kommunismus" zu versuchen. Nach dem Sieg der Bolschewiki wurde dieser Versuch als gescheitert beendet. Es gab viele Reformen, von der Gleichberechtigung der Frau über die Stufenschule bis zu einer liberalen Nationalitätenpolitik, mit der mehrere Republiken autonom wurden und schließlich die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken bildeten. Politisch entscheidend blieb jedoch, dass die UdSSR von einer zentralistischen Partei-Diktatur regiert wurde.

Das Skript zum Film umfasst 5 Seiten Text.
Skriptauszug: Kennzeichnend für den Bürgerkrieg war, dass die demokratischen Sozialisten und die Liberalen zwischen den Fronten zerrieben wurden. Auf der einen, der „weißen“ Seite setzten sich die Offiziere, Adligen und die hohe Geistlichkeit durch, welche die Aufteilung der Güter unter die Bauern bekämpften und den Nationalitäten keine Freiheit geben, also ein einiges Russland erhalten wollten.

Auf der anderen Seite kämpften die „Roten“, welche den Bauern die Aufteilung des Landes und den Nationalitäten das Selbstbestimmungsrecht versprachen, vor allem aber die Herrschaft der Kaderpartei erhalten wollten, die „Kommissarokratie“, wie die Sozialrevolutionäre kritisierten.

Die Weißen, auch der Zar, haben dabei jene antisemitischen Legenden in die Welt gesetzt, dass die Oktoberrevolution das Werke von Juden sei. Insbesondere von ukrainischen Nationalisten wurden im Bürgerkrieg die ersten rassistischen Judenmorde begangen. Das waren nicht mehr Pogrome, wie es sie in den letzten...
Stichwörter: Geschichte Russland UdSSR Diktatur Bürgerkrieg Bolschewismus Judentum Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Vortrag
Referent: Prof. Dr. Hans-Heinrich Nolte (Universität Hannover)
Länge: 14.42 Minuten
  
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Literaturhinweise: Marina Fuchs, Die Grauzonen der Sowjetisierung oder die sozial-kulturellen Nischen in der sowjetischen Gesellschaft, in: Zeitschrift für Weltgeschichte Jahrgang 2, Heft 1, S. 107 –124
Gottfried Schramm (Hg), Rußlands langer Weg zur Gegenwart, Göttingen 2001 (Beiträge vom Hg. und von Dietrich Beyrau, Dietrich Geyer, Hanz-Dietrich Löwe, Stefan Plaggenborg und Klaus von Beyme)
Robert W. Thurston, Bernd Bonwetsch Eds., The Peoples War. Responses to World War II in the Soviet Union, Urbana 2000: Illinois UP
Hans-Joachim Torke (Hg), Historisches Lexikon der Sowjetunion, München 1993 : Beck
Gerd R. Ueberschär, Lev A. Bezymenskj (Hg), Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941. Die Kontroverse um die Präventivkriegsthese, Darmstadt 1998 : Primus
Andreas Kappeler, Russland als Vielvölkerreich, München 1992: Beck
  
 
Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
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