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Nolte 2019
Russländische Geschichte im 20. Jahrhundert
Die Revolutionen des Jahres 1917
Inhalt: Drei Rebellionen fielen zusammen: die Bauern (die als Soldaten organisiert waren), und die Arbeiter forderten im Februar die Aufteilung des Gutslandes und einen Frieden mit den Mittelmächten; die Nationalbewegungen Autonomie oder Unabhängigkeit. Polen, Finnland und die baltischen Provinzen wurden souverän, und da auch im Zentrum wenige den Zarismus verteidigten, stürzte dieser. Die neue Regierung, die sich auf das alte Parlament stützte, und die Selbstverwaltung der Arbeiter und Soldaten (die Räte) konnten sich Bodenreform und Kriegsende, wie sie Bauern und Arbeiter in der Februarrevolution gefordert hatten, jedoch nicht durchsetzen. Eine kleine Minderheitenpartei, die Bolschewiki unter dem Führer V. I. Lenin, konnte deshalb die wichtigsten Themen der Revolution okkupieren und eine Mehrheit in den Räten erobern, von der aus sie im Oktober die Macht ergriff. In der Konstituierenden Versmmlung, zu der nach gleichem Wahlrecht gewählt wurde, hatten Sozialisten vier Fünftel, die Bolschewiki unter ihnen jedoch nur ein Viertel der Stimmen; Lenin ließ das Parlament auflösen.

Das Skript zum Film umfasst 6 Seiten Text.
Skriptauszug: 1.Wieso scheiterte der Zarismus?
Der Spätabsolutismus des Zarenreiches wurde immer stärker durch eine demokratische Öffentlichkeit herausgefordert. Die Rechte des Parlaments und der Verfassung nach der Revolution von 1905 waren teilweise aber wieder zurückgewonnen worden. Die bürgerliche Öffentlichkeit kritisierte das Zarenhaus und die Armee, weil sie wenig Erfolge hatte – nicht nur der Krieg gegen Japan war verloren gegangen, sondern auch für die Orthodoxen auf dem Balkan und die Slawen in Böhmen, die alte Klientel Russland, ließ sich gegen Österreich-Ungarn nur wenig durchsetzen....
Stichwörter: Geschichte UdSSR Russland Zarismus Marxismus Marxisten Oktoberrevolution 1917 Lenin Trotzki Stalin Volkskommisar Sozialismus Sozialrevolutionäre Bolschewiki Menschewiki Vortrag
Referent: Prof. Dr. Hans-Heinrich Nolte (Universität Hannover)
Länge: 15.14 Minuten
  
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Literaturhinweise: Hans-Heinrich Nolte, Kleine Geschichte Russlands, ²Stuttgart 1998 :Reclam
2.osteuropa, Zeitschrift für Gegenwartsfragen des Ostens (hier Bd. 53, 2003 – Juni, darin zur EU)
Hans-Joachim Torke (Hg), Historisches Lexikon der Sowjetunion, München 1993 : Beck
Andreas Kappeler, Russland als Vielvölkerreich, München 1992: Beck
Gottfried Schramm (Hg), Rußlands langer Weg zur Gegenwart, Göttingen 2001 (Beiträge vom Hg. und von Dietrich Beyrau, Dietrich Geyer, Hanz-Dietrich Löwe, Stefan Plaggenborg und Klaus von Beyme)
1.Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, München (hier: Bd. 51 – 2003 – Heft 1, u.a. mit Jörg Baberowski u.a. zu Archiven in Russland)
  
 
Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
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