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Irrgang 2019
Biotechnologie - Gentechnologie
Das Human Genome Project und seine Folgen
Inhalt: Das Programm zur Totalsequenzierung des menschlichen Genoms, in den USA, in Japan und in der EU zählt zu den spektakulären Großunternehmungen der Forschung. Nach ersten Beschlüssen politischer Art begann die Förderung in den USA 1989 mit 46,7 $, seit 1992 wurden zunächst in den USA hierfür jährlich etwa 200 Millionen $ ausgegeben. Dagegen muten die Anstrengungen in Europa eher bescheiden an. Sie umfassten - neben nationalen Programmen - etwa 8 Millionen $. Hier sind sie eher praktisch orientiert und im Rahmen der voraussagenden, prognostischen, also prädiktiven Medizin angesiedelt. Das Human-Genome-Project zielt insbesondere auf die vollständige Bestimmung der DNA-Basensequenzen des menschlichen Genoms ab. Ziel ist die Erarbeitung eines Kartenwerks (genetischer und biochemischer Art) menschlicher Erbanlagen als Grundlage für Sequenz- und Funktionsanalysen. Es dient der Lokalisierung der menschlichen Gene auf einem Chromosom und soll den Weg bereiten helfen, möglichst schnell die Funktion von Genen aufzuklären. Dazu bedarf es auch der Vergleichsuntersuchungen an Versuchstieren sowie der Entwicklung entsprechender Techniken (Tiermodelle). Schließlich erwartet man Aufschluss über exogene Faktoren und damit neue Therapie- und Präventionsmaßnahmen.

Das Skript umfasst 7 Seiten Text.
Skriptauszug: Im einzelnen wurden Erkenntnisse in folgenden Bereichen erzielt: (1) Erkenntnisse über die Funktion von Genen und deren Produkte, (2) Isolierung und Charakterisierung von Genen, die mit bestimmten Krankheiten assoziiert sind, (3) Entwicklung und Verfügbarmachung neuer diagnostischer Werkzeuge (DNA-Sonden), (4) Erkenntnisse auf dem Gebiet der molekularen Evolution und (5) Erkenntnisse auf dem Gebiet der Populationsbiologie. Das Geld, ausgegeben für die Erforschung des menschlichen Genoms, steht zumindest teilweise nicht mehr zur Betreuung erbkranker Patienten zur Verfügung. Vor dem gentechnisch ausgelösten Datenhunger ist die Privatsphäre durch Verstärkung des Datenschutzes zu bewahren. Zudem ist genetische Diskriminierung und die Selektion durch Abtreibung aufgrund genetischer Indikation, einer neuen Form der Eugenik, zu verhindern. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn man die durch das Mega-Projekt gewonnenen Ergebnisse zur Grundlage einer präventiven Medizin heranziehen will, vor a...
Stichwörter: Vortrag
Referent: Prof. Dr. Dr. Bernhard Irrgang (Technische Universität Dresden)
Länge: 12.30 Minuten
  
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Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
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