Personalmanagement
_
_
_
_
Videovorträge
Referenten
Neuerscheinungen
Hilfe
Personalmanagement
Existenzgründung
Coaching
Geschichte
Texte
Raimund Schirmeister: Investitionsrechnung
Investieren bedeutet die Ausgabe von (viel) Geld zum Erwerb von Wirtschaftsgütern. Dabei denkt man vorrangig an Sachinvestitionen (wie Fahrzeuge, Gebäude, Maschinen), aber auch immaterielle Investitionen (Fortbildung, Patente) oder Finanzanlagen (z.B. Aktien, Anleihen) zählen dazu. Bei der Beurteilung derartiger Investitionen kommt ihrer Vorteilhaftigkeit ein besonderes Gewicht zu, also der Beantwortung der Frage, ob die Investitionsausgaben letztlich durch Einnahmen aus den erworbenen Gütern zumindest gedeckt werden: Die Mieteinnahmen aus einem Gebäude, die Erlöse aus Produkten, die auf einer neu angeschafften Maschine hergestellt werden, oder die Dividende und der Veräußerungserlös von Aktien sind Beispiele für derartige Einnahmen. Die Schwierigkeit bei Bestimmung dieser Vorteilhaftigkeit besteht nun darin, dass Ausgaben und Einnahmen zu sehr unterschiedlichen, oft weit in der Zukunft liegenden Terminen anfallen. Die Messung der Vorteilhaftigkeit zeitverschiedener Zahlungen unterschiedlicher Höhe besorgen (finanzmathematische) Investitionsrechnungen. Zwei prinzipiell verschiedenartige Ansätze kommen dabei zur Anwendung: Entweder wird ein „Gewinn“ aller Einnahmen und Ausgaben über die Zeit hinweg ermittelt; derartige „Gewinne“ heißen Vermögenswert, Kapitalwert, Endwert oder Annuität, je nachdem, auf welchen Zeitpunkt sich die betreffende Größe bezieht und welche weiteren Annahmen (beispielsweise hinsichtlich der Finanzierung der betreffenden Investition) getroffen werden. Oder es wird die „Rendite“ des für die Investition eingesetzten Kapitals ermittelt, um diese mit alternativen Geldanlagen (z.B. bei einer Bank oder auf dem Kapitalmarkt) zu vergleichen. Berücksichtigt man darüber hinaus einerseits Einschränkungen der Vorteilhaftigkeit, weil der Staat Erträge aus Investitionen über Steuern teilweise abschöpft, andererseits die Planungsschwierigkeiten, da heute über künftige, erwartete Einnahmen und Ausgaben befunden werden muss, zeigt sich die breit gefächerte Nutzbarkeit von Investitionsrechnungen, deren Grundlagen in dieser Reihe vorgestellt werden.
 
Ralf Jasny: Finanzprodukte
Futures, Optionen, Optionsscheine, Anleihen und Devisentermingeschäfte – Prof. Dr. Ralf Jasny von der Universität Frankfurt am Main bringt diese Begriffe unter dem Aspekt der Grundlagen des Börsenhandels und des Wertpapierhandels in einen logischen und verständlichen Kontext. Wer schon immer einmal die Theorie hinter dem „täglichen Wahnsinn“ an den Börsen dieser Erde – oder auch dem Gemüsemarkt um die Ecke – verstehen will, der sollte sich diese interessante Reihe aus 7 Vorträgen nicht entgehen lassen. Während der Vorträge werden verschiedene PDF-Folien zur Unterstützung angezeigt. Die Länge der Vorträge variiert zwischen 13 und 21 Minuten.
 
Jan-Peter Wogart: Issues of International Finance in Developing Countries
Dr. Wogart, ehemaliger Mitarbeiter der International Finance Corporation (IFC), erläutert in einer zehnteiligen Vortragsreihe den Sachverhalt der Internationalen Finanzierung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Der Aufbau und Wiederaufbau nationaler Finanzsysteme in diesen Ländern findet dabei besondere Beachtung. Zunächst werden die Gründe der Lateinamerika- und Asienkrise identifiziert und deren Folgen und Gegenmaßnahmen erklärt. Wie selbst Klein- und Kleinstkredite – so genannte Mikro-Finanzierung - Internationaler Finanzierungsinstitutionen Unternehmern in Schwellenländern die Flucht aus Armut und die ökonomische Rettung ganzer Familien ermöglichen, wird in den darauf folgenden Vorträgen erläutert. Zum Abschluss wird die Entstehung der Bretton Woods Institutionen, wie der Internationale Währungsfonds und die Weltbank verdeutlicht und Ihre Funktionen und ihre Auswirkungen auf die zuvor behandelten Sachverhalte genannt. Die einzelnen Vorträge variieren in ihrer Länge zwischen 11 und 21 Minuten. Zu einigen Filmen werden PDF-Folien gezeigt. Zu jedem Vortrag ist ein vier- bis neunseitiges Skript erhältlich.
 
Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
© Medienverlag Kohfeldt 2008 - Alle Rechte vorbehalten - AGB - Datenschutz - Rechtshinweis - Impressum - Projekt - Russland - Griechenland - Existenzgründung - CD Kopierservice - Studie - Personalmanagement